Nordbayerische  Leichtathletik Hallenmeisterschaften in Fürth

 

Bei den Nordbayerischen Leichtathletik Meisterschaften waren die Forchheimer Leichtathleten der LG Forchheim bestens ins neue Jahr gestartet.

Zunächst mussten die Damen an die 60m Starts und glänzten mit hervorragenden Zeiten. Zum einen Katharina Eckner, die im Endlauf in 8.04 sec eine neue Bestzeit verbuchen konnte und den guten vierten Platz belegte, zum anderen auch Janina Buck, die zugunsten des Weitsprungs auf den Endlauf aber verzichtete, für den sie sich zuvor in 8.14 sec qualifizierte und damit  sogar ihren Vorlauf gewann. Erstmals erreichte sie im Weitsprung mit 5,27m zudem den dritten Platz der Konkurrenz, mit gleicher Weite wie die Zweitplatzierte. Trainerin und Vorzeigeseniorin Christine Priegelmeir war mit 8.30 sec (Platz 7) nicht ganz zufrieden. Die 38-jährige haderte mit ihrer Form, zeigte dann aber später über die 200m Strecke, dass sie noch schnelle Beine hat, denn hier kam sie mit 26,70sec auf den hervorragenden vierten Platz und verwies 14 wesentlich jüngere Konkurrentinnen auf die hinteren Ränge.

Die Herren standen den Damen in nichts nach und lieferten ebenso Top Ergebnisse. Vor allem Moritz Hecht, der 2019 von einer langwierigen Viruserkrankung ausgebremst wurde und lang pausierte. Mit eindrucksvollen 6,98 sec meldete er sich auf der Sprinterbühne mit einem Zweiten Platz zurück. Auf den vierten Platz sprintete sich der Forchheimer Jonas Saffer. Der noch 17jährige erreichte mit Bestzeit von 7.03 sec den vierten Platz und fing damit Dominik Eckner hauchdünn ab, der mit 7.08 sec ebenfalls eine neue Bestzeit ablieferte und den fünften Platz belegte. Pech hatten alle Forchheimer, die zusammen im A-Endlauf starteten, denn ohne den Fehlstart eines Fürthers wären die Zeiten noch ein bisschen besser gewesen, denn beim zweiten Start kamen zwar alle gut aus den Blöcken, dennoch nicht mehr ganz so explosiv und flott wie zuvor.

Bei den 200m Sprints setzte sich Moritz Hecht in seinem Zeitendlauf erwartungsgemäß durch und legte mit 22,54 sec nochmal eine Vizemeistertitel nach und zeigte damit, dass er auch auf der langen Sprintstrecke wieder erfolgreich agiert. Dominik Eckner verzichtete auf die 200m Strecke und gab dem Weitsprung den Vorzug. Das sollte sich auch ausgezahlen, denn hier siegte er mit neuer Bestmarke von 6,97m und brachte damit an diesem Tag den einzigen Einzeltitel für die Forchheimer mit nach Hause.

Zusammen mit den Teamkollegen Moritz Hecht, Jonas Saffer und Trainer Jan Schindzielorz, der auf weitere Starts verzichtete, da er auch als  Landestrainer seine Schützlinge betreute, liefen die Herren in der 4x200m Staffel zu einem Start-Ziel Sieg in 1:29,64 sec und neuem Forchheimer Rekord und verwiesen Bamberg und Herzogenaurach auf die Plätze und man darf auf die Wettkämpfe bei den Bayerischen Meisterschaften in München freuen, wenn die gesamt bayerische Konkurrenz aufeinander trifft. Denn die Herren sind derzeit damit die schnellsten in Bayern.

Auch die Damen zeigten den Nordbayern wo der Hammer hängt. Sie wechselten am besten und schnellsten und zeigten in der Besetzung Katharina Eckner, Christine Priegelmeir, Janina Buck und Lina Ende, das sie immer noch das Maß der Dinge in Sachen Staffeln sind und siegten in 1:46,98min deutlich vor Eckental und Bamberg.

Doch auch der LG Nachwuchs überraschte mit sehr guten Einstandsergebnissen. Die Jungs der U18 starteten erstmals in der neuen Jahrgangsklasse. Allesamt noch 15 Jahre, verkauften sie sich in der neuen Altersklasse prächtig. Zum einen, da Max Hoffmann mit 5,76m im Weitsprung einen ausgezeichneten dritten Platz erkämpfte und damit eine neue Hallenbestweite aufzuweisen hatte und zum anderen mit weiteren Bestleistungen im 60m Sprint. Max konnte mit 8.06sec überzeugen, Timo Bitter in 8.02sec und Johannes Sladek verpasste den Endlauf nur um vier Hundertstel mit 7,85sec.  Zusammen gingen die vier Recken erstmals über die 4x200m an den Start und setzten sich schon nach dem ersten Wechsel von der Konkurrenz ab und kamen mit großem Vorsprung ins Ziel. Leider kam dann vom Kampfrichter schnell der Dämpfer, denn ein kleiner Bahnfehler durch berühren der weißen Markierungslinie, führte bei dem unerfahrenen Team zur Disqualifikation. Schade, aber der Grundstein zu einem erfolgreichen Jahr ist erfolgreich gelegt worden.