Einen Saisonauftakt nach Maß erreichten die Forchheimer Leichtathleten der Aktivenklasse bei zwei Auftritten in Schwäbisch-Gmünd und Regensburg.

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften auf der schwäbischen Alb stellten die Forchheimer vier Studenten, die für die Unis Bamberg und Erlangen-Nürnberg an den Start gingen. Bei der mustergültig ausgerichteten Meisterschaft hatten alle Aktive mit stark wechselnden Windverhältnissen zu kämpfen.   Hervorragend in die Saison startete Moritz Hecht, der bei seinem ersten Auftritt in diesem Jahr über die 400m-Distanz mit 48,91 Sekunden gleich in den Bereich seiner Bestmarke laufen konnte und damit einen sehr guten 4. Platz belegte. Auch Dominik Ecker  landete im Weitsprung mit 6,67m und Rang 5  knapp unterhalb seiner Bestleistung, mit der 4x100m Staffel der Uni-Erlangen gelang ihm in 43,32 Sekunden und der Vizemeisterschaft sogar der Spung aufs Siegerpodest. Bei den Frauen schickte die LG Forchheim zwei Sprinterinnen ins Rennen: Sehr zufrieden mit 2 Bestleistungen beendete Katharina Eckner die Sprints: Über 100m standen am Ende 12,84sec zu Buche,  über die 200m steigerte sie sich auf 26,72 Sekunden. Etwas unter Wert verkaufte sich Janina Buck mit 12,99 Sec über die 100m unter 5,12m im Weitsprung.

Wenige Tage darauf ging zu einem weiteren Formtest nach Regensburg. In der Oberpfalz-Metropole trafen die Forchheimer beim tradionellen Rolf-Watter-Sportfest auf die versammelte bayerische Spitze.

Ein Higlight der gesamten Veranstaltung setzte einmal mehr der Altsprinter Jan Schindzielorz. In diesem Jahr erstmals in der Alterklasse M40 unterwegs, lautete eines seiner Saisonziele, die dort zum Teil schon kräfitg angestaubten Deutschen Altersklassenrekorde über die diversen Kurz-Hürdendistanzen einzusammeln. In der Hallensaison war er damit bereits sehr erfolgreich, auch den M40-Rekord über die 110m Hürden bei altersklassengemäßen niedrigeren 99cm Hürdenhöhen kann er schon sein Eigen nennen.

Diesmal war er über die hohen Hürden (1,07m) der Aktivenklasse unterwegs, und auch hier gelang ihm der Sprung an die Spitze der ewigen deutschen Bestenliste der M40:  Bei leichtem Gegenwind verbesserte er die 41 Jahre alte Marke des Hannoveraner Olympiateilnehmers John Hinrich um mehr als eine halbe Sekunde auf nunmehr 14,57 Sekunden, einer Leistung, die auch deutschlandweit in der Leichtathletik-Szene für Aufmerksamkeit sorgte. Dass er dabei ein weiters Saisonziel, die Qualifikation zur Teilnahme an den deutschen Meisterschaften im Juli im Max-Morlock-Stadion nur um 7 Hunderstel verpasste, war zu verschmerzen, die Saison ist noch jung und Form und Richtung stimmen.

Dies war auch bei den übrigen Forchheimer Teilnehmern an diesem Tag über die Sprintdistanzen zu sehen:  Christine Prieglmeir knüpfte in 12,67 Sekunden über die 100m und 26,35 secs über die 200m nahtlos an die guten Resultate der Vorsaison an, auch Janina Buck nimmt über die 100m in 12,76 und mit 26,90 Sekunden über die 200m langsam Fahrt auf.  Moritz Hecht behauptete sich mit einem gegenüber dem Vorjahr deutlich schnelleren Saisoneinstieg in 11,01 Sekunden über die 100m im starken Männerfeld, über die 200m blieb die Uhr bei 22,34 Sekunden stehen (Rang 5), allerdings wurde dieser Lauf wie alle 200m-Läufe des Tages durch deutlichen Gegenwind eingebremst.

 

Hecht Rüdiger