Forchheimer Leichtathleten in Fürth beim Sprintercup erfolgreich

 

Als gelungen konnte man den Auftritt der Forchheimer Leichtathleten in der Leichtathletikhalle der LAC Quelle Fürth  werten. Der geschlossene Auftritt der Forchheimer und einige Platzierungen unter den Top 3 in den Rekordteilnehmerfeldern, sorgten für positive Resonanz.

Gut organisiert waren die gastgebenden Ausrichter der LAC Quelle Fürth, um das 400 köpfige Teilnehmerfeld in den Sprintwettbewerben zeitplangetreu starten zu lassen.  Lediglich die unterschiedlichen Starter, die zum Teil noch recht unerfahren waren, machten es manchen Teilnehmern schwer, sich auf die entweder sehr langen oder ultrakurzen Starts einzustellen. So mancher war dadurch irritiert und kam damit schwer aus den Blöcken.

Moritz Hecht (Männer) kam mit den Bedingungen noch recht gut zurecht und konnte sich, bei diesjähriger starker Konkurrenz wieder gut in Szene setzen. Mit 2,92s (30m)Platz 4, 7,03 (60m)Platz 3 und 16.64s (150m)Platz 4 hatte er nach längeren muskulären Problemen wieder Spaß am Sprinten und kam so in der Addition im Sprintdreikampf auf den guten vierten Platz. Jonas Saffer (U18) konnte in der Männerklasse als einer der jüngsten Zeichen setzen. Nach langer Verletzungsmisere trainiert er erst wieder seit September und das mit Erfolg. Über 30m überraschte er mit 3.00s und im 150m Lauf mit für ihn sensationellen 17.34s (Platz 15). Leider wurde er auf Grund eines Fehlstarts über 60m disqualifiziert und konnte so nicht im 3-Kampf punkten. Trainer Jan Schindzielorz verzichtete, da er als BLV-Kadertrainer in Fürth im Einsatz war, auf einen Start und auch mit Dominik Eckner, der erkältungsbedingt daheim bleib, konnte somit nicht eingreifen.

Nicht minder erfolgreich aber auch die Frauen. Svenja Heidecke (Frauen) sicherte sich erstmals beim Sprintcup einen dritte Platz im 30m Sprint in 3,35s und im 60m Sprint konnte sie mit 8,12s überzeugen (Platz 13), verzichtete aber auf Grund muskulärer Probleme auf den 150 m Start. Flotte 3,42s legte auch Seniorin Christine Priegelmeir auf’s 30m Parkett und erreichte damit Rang sechs und setzte über die 150m in 19,20s und Rang drei noch eins darauf. Als älteste Teilnehmerin ließ sie so in der Einzelwertung noch 46 jüngere Damen hinter sich. Mit 8,15s (Platz 15) rundete sie das perfekte Ergebnis ab. Das die Trainingsgruppe der Damen sich bewährt hat, zeigte sich auch in den starken Bestleistungen von Katharina Eckner (Frauen) die sich hier im Vergleich zum letzten Jahr um fast eine Sekunde auf 19,50s über 150m verbesserte. Auch im 30m Sprint zeigte die Lichtschranke eine Bestzeit von 3,43s. Nur knapp hinter ihr platzierte sich Trainingskollegin Janina Buck mit 3,50s (Platz 19) hinter ihr und über 150m in 19,59s (Platz14) . Im Gesamtergebnis des Sprintdreikampfs sicherte sich als beste Forchheimerin Oldie Christine Priegelmeir den 5. Platz (30,77s) vor Katharina Eckner Platz 12 (31,15s) und Janina Buck (31,38s) Platz 16 von 46 Teilnehmerinnen.