Bayerische Leichtathletik Hallenmeisterschaften in München der U20und M/W15

 

 

Ein erfolgreiches Wochenende verbuchte erneut die LG Forchheim. Die Forchheimer Starter wurden einmal mehr für ihren Trainingsfleiß belohnt. Bei der Bayerischen Leichtathletik Hallenmeisterschaft in der Leichtathletikhalle im Olympiapark in München zeigten sich alle auf den Punkt fit.

Den bisher größten Erfolg seiner Karriere konnte Moritz Hecht (U20) verbuchen. Er qualifizierte sich schon vormittags über die 60m erstmals für ein Finale einer Bayerischen Meisterschaft und ging hier gemeinsam mit Yannik Wolf von der LG Stadtwerke München als sechster, mit Bestzeit von 7,21s, über die Ziellinie. Am Nachmittag jedoch krönte er hellwach mit dem Gewinn der Bayerischen Vizemeisterschaft über die 200m seine noch junge Sprinterkarriere. Zwar profitierte er auch vom Verletzungspech einiger höher dotierter Konkurrenten, doch setzte er mit einem starken Beginn in der Kurve die Gegner unter Druck und kam so in den Endlauf. Mit 22,90s wurde er im Finale der besten überraschend Zweiter und durfte Silber mit nach Hause nehmen.

Bei den Jüngsten präsentierte sich erstmals auch der 14jährige Jonas Saffer auf einer bayerischen Hallenmeisterschaft und sorgte für Furore bei der ein Jahr älteren Konkurrenz. Problemlos setzte er sich im Vorlauf des 32köpfigen Feldes durch und kam auf Anhieb als Jüngster in den Endlauf. Im Finale sprintete er fast zeitgleich im dichtgedrängten Feld über die Ziellinie und wurde hier per Videoentscheid Siebter in 7,65sec, womit er jetzt der schnellste 14jährige in Bayern ist.

Zweimal knapp die Finals verpasst hatte Janina Buck (U20). Mit 7,38s über die 60m und 4,92m im Weitsprung enttäuschte sie jedoch nicht, denn sie bewegte sich damit nahe an ihren Bestmarken.

Das Forchheimer 4x200m Staffelquartett mit Dominik Eckner, Moritz Hecht, Jano Schubert und Marcel Springwald, die mit der viertschnellsten Zeit der 11 Staffeln gelistet waren, konnten ihren Erfolg vom letzten Jahr nicht wiederholen. Ein kapitaler  erster Wechselfehler und daraus resultierender Disqualifikation machten leider die Hoffnungen der Forchheimer auf einen Podestplatz zunichte.