LG Forchheim in den Pfingstferien erfolgreich

Auf den traditionellen Sportfesten in den Pfingstferien agierten die Leichtathleten der LG Forchheim erfolgreich, auch wenn das Wetter wieder einmal verrückt spielte.

In Dietenhofen bei Ansbach konnten Christine Priegelmeir, Lina Ende und Jan Schindzielorz ihre Saisonbilanz trotz Windkapriolen aufwerten. Bei über 2m Gegenwind waren zwar keine Bestmarken erreicht worden aber Saisonbestleistungen. So steigerte sich Christine Priegelmeir auf 13,21m und Lina Ende auf 13,44s im 100m Sprint und siegte überraschend beim Weitsprung mit 5.00m. Jan Schindielorz   testete mit 11.62 sec bei fast 3m Gegenwind seine 100m Sprintfähigkeit und war damit durchaus zufrieden.

Auch Moritz Hecht und Domink Eckner hatten bei der U20 mit dem windigen Frühling zu kämpfen. Mit 11,46 und 11,81 s bestätigten sie aber dennoch ihre gute Frühform.

Die Unwetter des vergangenen Wochenendes bekamen dann Moritz Hecht in Weinheim bei der Kurpfalz GALA und Lina Ende sowie die Geschwister Gundermann in Sonneberg beim Traditionssportfest zu spüren.

Moritz hatte mit den Unwettern in baden-württembergischen Weinheim zu kämpfen. So verblies zum wiederholtem Male, in den sogar international besetzten 100m Läufen, der Wind neue Bestzeiten. So blieb die Uhr für Moritz erneut bei 11.41s stehen. Noch schwerer traf es ihn bei den 200m, die er unter gewaltigen Blitz, Donner bei Platzregen in 22,89 s sprinten musste, bevor der Wettkampf zum wiederholten Mal unterbrochen wurde.

 Im thüringischen Sonneberg entgegen hatten Lina Ende (Frauen) und die Gundermann Geschwister (Jugend) mit tropischer Hitze zu kämpfen. Im Weitsprung nutzte Lina Ende die heißen Temperaturen zu einer neuen Bestmarke im Weitsprung von 5,11m. Bei den 200m musste aber auch sie letztendlich auch gegen die Unwetterfront aus dem Norden kämpfen und so blieb die Uhr für sie bei 28.01s, mit fast 2m Gegenwind, über die 200m stehen. Damit siegte sie aber genau wie im Weitsprung vor einer Konkurrentin aus Neustadt.

Cosima Gundermann und ihre Geschwister vertraten hier die Jugend- und Schülerklassen mit guten Ergebnissen. Cosima konnte mit 40,50m erstmals in dieser Saison die 40m Marke im Speerwurf knacken und gewann ihren Wettbewerb problemlos, musste aber ebenfalls mit den stark drehenden Winden kämpfen, die die Speere zum Teil wie Mikadostäbchen durch das Stadion wirbelten.  Damit schrammte sie nur knapp an der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften vorbei und rückt jetzt aber in den Favoritenkreis der Bayerischen MS auf. Ihr Bruder Clemens (U18) setzte derweil seine Erfolgsbilanz in den Mittelstrecken fort. Mit 2:14,46min verbesserte er seine 800m Zeit um vier Sekunden und deklassierte das Teilnehmerfeld um fast 50m. Seine kleine Schwester Charlotte (12) konnte mit 11.18s über die 50m eine neue tolle Bestzeit laufen und wurde damit überraschend Siegerin.